Sonntag, 6. September 2020

Das Ende des Einzelhandels

Nachdem ich bereits im vergangenen Jahr dargelegt habe, dass auf der grundsätzlichen Ebene alles entschieden ist und alle Entwicklungen unwiderruflich fest stehen (siehe meinen Artikel „Die Lösung aller eurer Probleme“: http://klausgieg.blogspot.com/2019/11/die-losung-aller-eurer-probleme.html ), geht es nun um die Anwendung im Einzelfall.


Heute hängen wir das mal auf am Zusammenbruch von Karstadt Kaufhof, wo man sich zuerst Jahre lang selbst in die Tasche gelogen hat und jetzt ganz erschrocken dasteht, weil doch Fillialen geschlossen werden.


Die einzige ehrliche Antwort darauf lautet: Ach, Sie ahnungsloser Engel. Selbstverständlich ist der „stationäre Einzelhandel“ tot. Er ist schliesslich eine völlig überholte Art, Geschäfte zu machen und Nichts wird ihn jemals wieder ins Leben zurückrufen. Für Karstadt Kaufhof heisst das, auch die „überlebenden“ Fillialen werden in den nächsten paar Jahren sterben und allen anderen Kaufhaus-Konzernen geht es genauso.


E-Commerce dagegen ist nicht mehr die Zukunft, es ist die Gegenwart, es ist jetzt und in der Coronakrise ist das noch einmal schlagend bewiesen worden, denn wir, die wir in dieser Branche tätig sind, ersticken in Mehrarbeit. Die Leute wollen mehr kaufen als wir haben oder mit anderen Worten, es wird nicht nur Geld ausgegeben wie verrückt, sondern die Leute haben noch mehr Geld, das sie nicht loswerden.


Das deutet auf die Zukunft. Schon die Lockerungen nach dem Lockdown haben gezeigt, wie riesig die Nachfrage nach allen möglichen Dingen ist und wenn alle Beschränkungen weg sind, wird erst recht die Hölle losbrechen. Es ist – ganz bewusst gesagt – ein Nachholbedarf wie seit 1945 nicht mehr. In der TV-Serie „Band of Brothers“, Folge 8, erzählt ein US-Bürger über den Februar 1945. Zitat: „In Amerika sah es bereits beinahe wieder wie in Friedenszeiten aus. Der Lebensstandard stieg, Rennbahnen und Nachtclubs boomten, in Miami Beach konnte man kein Hotelzimmer mehr bekommen, so voll war es.“ Zitat Ende.


So ist es auch jetzt wieder und das bedeutet Arbeit, Arbeit, Arbeit auf Jahre hinaus, die Vorhersage, dass die Digitalisierung mehr Jobs schaffen würde als sie vernichtet, ist eingetroffen. Das beweist nebenbei, dass die Digitalisierung neuen Wohlstand schafft, denn sonst könnte man ja diese neuen Jobs nicht bezahlen.


Den vollen Umfang dieser Entwicklung werden wir erst in den nächsten Jahren zu spüren bekommen, aber schon jetzt lässt sich sagen, was die Leute im stationären Einzelhandel tun können und vernünftigerweise auch tun sollten:

a) ihre Bewerbungsunterlagen auf den neuesten Stand bringen und herausfinden, wie heutzutage Bewerbungen ablaufen

b) sich mit dem Thema E-Commerce im Allgemeinen vertraut machen, von Kundenbetreuung bis zur Logistik

c) für Alternativen offen sein, etwa Programmieren. Dazu sollten sie sich einige Videotutorials zu den Programmiersprachen „Python 3“ und „JavaScript“ ansehen, um herauszufinden, ob etwas davon sie anspricht

d) ihre Sprachkenntnisse verbessern. Neben dem Klassiker Englisch stehen zur Auswahl Spanisch und Chinesisch, denn diese Sprachen beherrschen die Märkte der nächsten Jahrzehnte


Das Ziel ist es, beim Rausschmiss aus dem jetzigen Job schon eine Idee parat zu haben, wie der nächste Schritt aussieht, etwa beim Jobcenter nicht nur allgemein nach einer Weiterbildung zu fragen, sondern konkret sagen zu können „Ein Kurs in Python 3, alternativ ein Grundkurs Spanisch“ oder was auch immer für einen selbst das Passende ist. Auf diese Weise wird der „Jobverlust“ zu einem neuen Anfang.


Falls Ihnen das zu esoterisch klingt, sind Sie herzlich eingeladen, eine bessere Idee zu präsentieren.


Montag, 17. August 2020

Eine kleine Geschichte aus dem Jahr 2027

 

Oktober 1947

Sie trug ein limonengrünes T-Shirt und sonst nichts.

Es war nicht lang genug, um ihren Unterleib zu bedecken und ihre Möpse spannten den Stoff.

Sie sah ihn an und grinste.

Er wusste, dass er hätte wegschauen sollen. Er wusste, dass es nicht anständig war, sich auch nur so nahe bei ihr zu befinden, schon gar nicht, wenn sie nur dieses eine Stück Stoff auf dem Leib trug. Er wusste...

Er wusste nicht mehr, was dann geschehen war.

Seine nächste bewusste Erinnerung war der Moment am folgenden Morgen, als er neben IHR aufwachte und die Welt nicht mehr verstand.


Oktober 2027

Achtzig Jahre später schmolz er dahin vor der Niedlichkeit, mit der seine Urenkel auf einem ebenso riesigen wie gutmütigen Neufundländerhund zu reiten versuchten. Ihre lesbischen Mütter kreischten vor Lachen und hätten die Kamera nicht ruhig halten können, aber Feng, der aufgerüstete ehemalige Staubsaugeroboter und Bao, die Familiendrohne schafften das mühelos, denn derartige Jobs waren der Sinn ihrer Existenz.


Die Urgrosseltern, deren aufgerüstete Körper wieder aussahen, als wären sie erst zwanzig Jahre alt und die zusätzlich um ein Vielfaches leistungsfähiger waren als damals, befanden sich auf dem Weg zum Saturnmond Enceladus, um bei seiner Besiedelung mitzuarbeiten. Deshalb sahen sie das „Live“-Video mit einer gewissen Zeitverzögerung.

Das limonengrüne T-Shirt war aufbewahrt worden wie eine Reliquie und die Urgrossmutter überreichte es vor der Abreise ihrer Enkelin, die es zum passenden Zeitpunkt an die Urenkelin weitergeben sollte.



Montag, 20. Januar 2020

Wie man ein Lichtschwert baut


Vor einigen Tagen hatte ich dazu Abends beim Einschlafen einen Geistesblitz: 
Man nehme kohärente Energie, deren Machbarkeit bereits bewiesen ist, mit einer eingebauten Begrenzung. Diese Begrenzung besteht in einem entgegen der ursprünglichen Richtung wirkenden Impuls an der Spitze, so dass die Quanten (Lichtteilchen) sich nicht immer weiter bewegen, sondern gehalten werden.
Entsprechend gibt es eine Schleife in der Programmierung des Schwertes, die etwa besagt „Wenn die Energiezufuhr eingeschaltet wird, baue eine Leiste aus kohärenter Energie auf, die einen Meter lang ist. Wenn diese Länge erreicht ist, kehre den Impuls an der Spitze um, so dass die einzelnen Quanten auf dieser Leiste aufgereiht bleiben und sich nicht weiter ausbreiten. Halte diesen Zustand, bis die Energiezufuhr abgeschaltet wird.“
So etwas erfordert natürlich einen stetigen Nachschub an Energie, die logische Ergänzung ist daher ein weiterer Befehl: „Wenn die Energiezufuhr abgeschaltet wird, führe die verbliebenen Quanten zurück in den Akku. Danach beginne mittels Energy Harvesting, den Akku aufzuladen.“
Nach dem selben Prinzip lässt sich auch der Traktorstrahl aus Star Trek realisieren.

Das geht zwar weit über das hinaus, was die irdische Physik im Jahr 2020 zu leisten vermag – Woher sollen wir einen derart supereffizienten Energiespeicher nehmen? Wie die Quanten dazu bringen, sich gegenseitig zu kontrollieren und gar ein stetiges Feedback an den Chip im Schwertgriff zu senden? – aber darauf kommt es ja nicht an, sondern entscheidend ist, dass damit ein gangbarer Weg gefunden wurde und wann wir ihn tatsächlich gehen, ist nur noch eine Frage der technischen Entwicklung. Aus der leidenschaftlich geführten Grundsatzdebatte, ob ein solches Gerät möglich ist oder nicht, wurde „nur noch“ eine technische Herausforderung.

Neu ist dieser Gedanke übrigens nicht, sondern bei Perry Rhodan tauchte bereits in den frühen 1990ern das Wort „Formenergie“ auf, welches das selbe Prinzip beschreibt. Ich habe also nicht etwas bisher Unbekanntes entdeckt, sondern nur mir selbst endlich eine Erklärung geben können, mit anderen Worten, ich habe etwas gelernt, was Millionen Andere wahrscheinlich schon längst wissen.
Aber auch das ist ein Erfolg.


Montag, 4. November 2019

Die Lösung aller eurer Probleme


1. Staatsschulden, Wirtschaft, Bildung
Es wird immer wieder behauptet, Deutschlands Steuerzahler müssten heute noch für Kosten aus den Weltkriegen aufkommen oder aus dem Wiederaufbau der 1950er oder was auch immer.
Alle derartigen Behauptungen sind gelogen. Die Staatsschulden der beiden Weltkriege wie auch der Zwischenkriegszeit sind schon lange bezahlt, die Schulden der 1950er-Jahre oder meinetwegen auch die der 1960er, 1970er, 1980er und 1990er sind bezahlt und die Schulden der DDR, die wir mit deren Beitritt zur Bundesrepublik übernommen haben, sind auch bezahlt.
Ausserdem gibt es natürlich bei der Art der Schulden noch Unterschiede, die man vereinfacht als „gute Schulden“ und „schlechte Schulden“ bezeichnet, aber da eure Gehirne zu klein sind, um das zu verstehen, gehe ich darauf nicht weiter ein. Findet euch erst einmal in die Tatsache, dass die Altschulden, von denen ihr faselt, nicht mehr existieren und dann überdenkt euer Weltbild.

Mit ähnlichem Hass verfolgt man das Thema Entwicklungshilfe, so wurde bis in die jüngste Vergangenheit darüber geschimpft, dass das mittlerweile so reiche China noch Entwicklungshilfe bekäme, aber auch das ist längst vorbei – ganz abgesehen davon, dass die Einkäufe der Chinesen hierzulande uns ein Vielfaches dieser Gelder wieder eingebracht haben. Von diesem Standpunkt aus kann man die so viel geschmähte Ausgabe nicht als Geschenk betrachten, sondern als Investition. Geht das irgendwie in eure Köpfe?
Auch in anderen Teilen der Welt sinkt inzwischen der Bedarf an deutschem Geld, im August 2019 etwa hat der brasilianische Präsident Bolsonaro gesagt, deutsche Fördergelder zur Aufforstung des Regenwaldes seien verzichtbar und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis afrikanische Länder etwas Ähnliches sagen. Es ist sogar vorhersagbar, dass diejenigen Leute, die heute über die Existenz von Entwicklungshilfe meckern, sich dann beleidigt fühlen werden, weil niemand mehr diese Hilfe haben will.
Die Entwicklungshilfe, welche noch existiert, macht übrigens nicht einmal ein Promille des Bundeshaushalts aus. Lasst euch das langsam auf der Zunge zergehen: Von jeweils eintausend Euro, welche die Bundesrepublik ausgibt, geht weniger als ein Euro in die Entwicklungshilfe. Wem das noch nicht geizig genug ist, dem ist nicht mehr zu helfen.
Zu den Motiven der Meckerer kann man auch etwas sagen: Ihr seid neidisch, weiter nichts, projiziert euren persönlichen Neid auf die Gesamtsituation und weil eure Gehirne so klein sind, werdet ihr nie begreifen, wie falsch ihr damit liegt und wie sehr ihr eure Zeit verschwendet.

Zur Wirtschaft etwas zu sagen, ist ebenso einfach: Immer weniger Menschen kann man nicht immer mehr Dinge verkaufen, die Wirtschaft wird also schrumpfen.
Das ist ein natürlicher Vorgang, aber es wird euch einen Schock verpassen, weil ihr alle das goldene Kalb namens Wirtschaftswachstum anbetet und nun in einer Welt aufwacht, in der es kein Wachstum mehr gibt. Der Zusammenbruch der Textilbranche aufgrund des hoffnungslos übersättigten Marktes ist ja bereits im Gange, ebenso der Untergang der Banken und der Autoindustrie, auch der Maschinenbau wird nicht ewig leben usw. usf. Dazu kommt natürlich noch die Digitalisierung, diejenigen Jobs, welche in den alten Industrien noch übrig bleiben, werden von Maschinen übernommen; die selbe Digitalisierung wird die Callcenterbranche auslöschen usw. usf.
Auch die Zeitungen werden im Zuge dessen verschwinden. Einige sind ja schon weg, alle anderen stehen auf der Kippe und es ist höchstens noch die Frage, welcher Eigentümer es zuerst wagt, sich zu bewegen und Schluss zu machen.
Vor allem „Topmanager“, aber auch „die Industrie“ insgesamt liessen sich in der Vergangenheit wunderbar zu Feindbildern stilisieren, denen man an allem Möglichen die Schuld geben konnte, auch dafür werdet ihr euch jetzt ein neues Ziel suchen müssen.
Zur Zahl der Betroffenen: Allein hier in Deutschland werden in den nächsten drei Jahren – also bis Ende 2022 – fünf Millionen alte Jobs ausgelöscht. Wiederum sage ich, lasst euch das auf der Zunge zergehen: Fünf Millionen Menschen, die sich hierzulande an eine neue Art von Arbeit gewöhnen müssen.
Nach 2022 gehen die Veränderungen weiter. Und dann noch weiter.

Damit sind wir bei der Bildung: Wir müssen generell mehr lernen, denn mindestens 90 % unserer Sorgen entstehen aus Mangel an Wissen. Die Lösungen sind da, aber wir kennen sie nicht.
Ein Beispiel: Bringt den Rentnerinnen endlich Programmieren bei. Wir haben nicht mehr genug junge Leute und werden sie nie wieder haben, deswegen müssen es die Alten reissen und wohlgemerkt, das liegt in ihrem eigenen Interesse. Es gibt herzzerreissende Berichte über Frauen, die in Altersarmut leben, weil das System der 1950er und 1960er, auf das sie vertrauten, sie eiskalt im Stich gelassen hat. Wenn diese Frauen programmieren könnten, wäre das Problem gar nicht entstanden.

Um es bewusst brutal auszudrücken: Wenn du demnächst noch etwas zu essen haben willst, dann musst du sowohl die Bild-Zeitung als auch den Fernseher beiseite legen und beispielsweise JavaScript, C# und Python lernen. Und erst wenn du es geschafft hast, mittels einer Game-Engine oder mit dem Programm „Blender“ einen Romanklassiker, sagen wir etwa „Wuthering Heigths“ aka „Sturmhöhe“, in einen Animationsfilm zu verwandeln, erst dann hast du auch das Recht, über die Gegenwart zu meckern.
Anders formuliert: Da sind die Lösungen, also benutzt sie endlich! Hört auf, das dumme Geseiere eines Donald Trump oder Horst Seehofer oder [hier beliebige andere Politiker einsetzen] zu konsumieren und beschäftigt euch mit den Dingen, die auch in fünf Jahren noch wichtig sind.


2. Ressourcen und Ökologie
Was sind schon 1000, 2000 oder 4000 Meter tiefe Bergwerke, wenn allein die Erdkruste 35 000 Meter dick ist? Wir haben bestenfalls eine schwache Ahnung von den Schätzen, die dort liegen und von den Massen an geothermaler Energie, die wir in 100 000 Jahren nicht verbrauchen können.

Ausserdem: Die Weltbevölkerung schrumpft. Die sogenannte „Bevölkerungsexplosion“, die man uns von den 1960ern bis in die 2000er als Schreckensszenario eingehämmert hat, ist schon längst zu Ende und die Apokalyptiker klammerten sich an die Hoffnung, dass es ja immer noch ein Wachstum gäbe, das eines Tages irgend einen kritischen Punkt überschreiten und die herbeigesehnte Katastrophe auslösen würde.
Ist nicht drin, Leute. Seit 2018 schrumpft sogar die Bevölkerung Chinas; in Europa, Japan, Russland und Iran tut sie das schon lange, selbst in Afrika wachsen mittlerweile kaum noch Menschen nach. Dementsprechend heisst das neueste Buch zum Thema auch „Empty Planet“, also „leerer Planet“ und Planungen für noch gigantischere Megastädte mit noch mehr Wohneinheiten sind weltweit im Altpapier gelandet.

Mit weniger Menschen auf der Erde sinkt auch der Ressourcenverbrauch. Wir konnten uns hierzulande den Ausstieg aus der Steinkohle locker leisten, in der Nach-Merkel-Ära werden wir das Ende der Braunkohle erleben, der Atomausstieg ist ohnehin beschlossene Sache und an landwirtschaftlicher Fläche brauchen wir nicht einen einzigen Quadratmeter zusätzlich, sondern im Gegenteil, die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe ist so sehr gefallen, dass die verbliebenen kaum noch wahrnehmbar sind. Die Herstellung von Lebensmitteln in so grossen Mengen, dass die ganze Menschheit satt werden kann, ist trotzdem erreicht und wenn heute noch irgendwo Menschen hungern, dann nur, weil Politiker das so wollen.
Mittlerweile kann sogar Kohlendioxid alias CO2, das ihr euch als Ursprung alles Bösen verkaufen lasst, in ein Proteinpulver verwandelt werden, das als Nahrungsmittel dient. Das fertige Produkt heist „Solein“ und wird, wie der Name andeutet, mittels Solarenergie am Fliessband hergestellt, also komplett ohne Landwirtschaft. Diese Leistung ist der Höhepunkt der modernen Lebensmittelindustrie, die von urban farming bis Fleisch aus dem Labor reicht. Die Welt kann sich ernähren, ohne je wieder Bauernhöfe zu brauchen und schon in zehn Jahren von heute an – ja, ich meine wirklich im Jahr 2029 – wird es keine Bauern mehr geben.
Das bedeutet, dass alle Landflächen, die heute noch agrarisch genutzt werden und ebenso die Flächen aller Industrien, die mit Landwirtschaft zusammenhängen, in Zukunft der Natur zurückgegeben werden und dass wir uns trotzdem jeden Tag überfressen können. Millionen Quadratkilometer weltweit werden sich wieder in „unberührte Natur“ verwandeln.

Stromversorgung: Der Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtverbrauch in Deutschland liegt mittlerweile bei 50 % und das ist noch lange nicht das Ende. Wir haben die Kräfte der Natur über Jahrzehnte falsch eingeschätzt, weil eine korrupte Politik das so wollte und in Wirklichkeit haben diese Kräfte ein Ausmass, das wir uns kaum vorstellen können. Um eine altbekannte Tatsache zu wiederholen, die Sonne spuckt jeden Tag 7000 Mal mehr Energie aus, als die Menschheit verbraucht. Wieder mit einem Zehn-Jahres-Zeitraum gesagt, im Jahr 2029 werden wir unseren globalen Energiebedarf aus Solartechnik gewinnen und Ölraffinerien wie Atomkraftwerke werden nur noch eine Erinnerung sein.
Expandieren wir ins übrige Universum, so nimmt es erst recht kein Ende, in unserem Sonnensystem beispielsweise bieten uns der Jupiter und einige seiner Monde mehr Brennstoff, als wir in hunderttausend Jahren verbrauchen können. Darauf hat uns zuletzt Cixin Liu in „Der Dunkle Wald“ aufmerksam gemacht und zwar nur in einem Nebensatz (!), weil er das schon für selbstverständlich hält. Das ist auch ein Hinweis, warum Asien dem Westen so überlegen ist: was wir noch als Problem ansehen, ist dort längst zu Ende gedacht und erledigt.
Ach ja, auf dem Jupitermond Europa gibt es ausserdem doppelt so viel Wasser wie auf der Erde und ebenso hat man Wasser auf diversen Exoplaneten entdeckt, also solchen, die sich ausserhalb unseres Sonnensystems befinden.

Freilich: Dass wir ausserhalb unseres Planeten einen wahrhaft galaktischen Überfluss haben, bedeutet ja noch nicht, dass diese Ressourcen hier bei uns wären und daran können sich die Unglückspropheten hochziehen. Aber die Fakten sind auch hier ein wenig anders.
Weltweit weniger Menschen als bisher bedeutet nämlich nicht „nur“ weniger Ressourcenverbrauch, sondern auch weltweit weniger Bedarf an Wohnraum, weltweit weniger Bedarf an Industrie und alte Schreckensworte wie „Flächenversiegelung“ oder „Wohnungsnot“ haben nur noch historische Bedeutung. Stand von jetzt, Herbst 2019, ist es, dass die Dörfer schon tot sind und die Städte nicht mehr wachsen, weil sie mangels neuer Menschen nicht mehr wachsen können.
Der sogenannte „Mietenwahnsinn“ in deutschen Grossstädten, den man in den letzten Jahren zum Untergang des Abendlandes stilisiert hat, ist deswegen bereits vorbei. Ohne immer mehr Menschen können die Mieten nicht mehr steigen und das bedeutet, wir werden in den nächsten Jahren Klagen aus der Immobilienbranche zu hören bekommen, wenn etliche ihrer Mitglieder bankrott gehen.

Die Politiker der westlichen Welt sind darauf nicht vorbereitet, diejenigen Asiens schon eher. Ungeachtet dessen ist es für jede politische Struktur eine Herausforderung, mit der Schrumpfung umzugehen, wo man bisher nur Wachstum kannte.
Die Statistiker werden noch eine Weile brauchen, ehe sie das bestätigen und bis es in den Schlagzeilen der „Bild“ ankommt, dauert es noch länger, das bedeutet, bis ihr es mal kapiert, ist die Schrumpfung längst wirksam geworden.


3. Gesundheit
Dass man Krebs und Aids heilen kann, ist schon fast wieder ein alter Hut, seit Jahren in allen Facetten durchdiskutiert und durch die Heilung von immer mehr Krebs- und Aidspatienten bewiesen; im Sommer 2019 erreichte dieses Faktum sogar die Boulevardpresse, als bekannt wurde, dass Asma al-Assad eine Brustkrebserkrankung überstanden hat. Ein weiteres Faktum ist, dass immer mehr Querschnittsgelähmte aus dem Rollstuhl aufstehen können und sich wieder auf ihren eigenen Füssen fortbewegen, bis auch diese Krankheit nur noch eine Erinnerung sein wird.
Ausserdem hat der allgemeine Fortschritt unsere Lebenserwartung schon beachtlich erhöht, heute sind 85 Jahre der Durchschnitt und selbst die Pessimisten gehen von einer weiteren Steigerung auf über 90 Jahre aus. Schon im Jahr 2025 haben wir mehr Hundertjährige auf der Erde als jemals zuvor in der Menschheitsgeschichte und die biotechnisch hergestellte ewige Jugend ist nur noch eine Lappalie.
Das bedeutet für die weitere Zukunft, wir werden nach unserem Geburtsdatum tausend Jahre alt sein und gleichzeitig hochleistungsfähige Körper haben, kombiniert mit Altersweisheit.
Diese körperlichen und geistigen Verbesserungen wiederum geben uns die nötigen Fähigkeiten, mit der Veränderung der Wirtschaft und dem Verschwinden der alten Arbeitsformen fertig zu werden.

Allerdings dürften das viele von euch trotz aller entsprechenden Berichte nicht kapiert haben und damit sind wir beim entscheidenden Punkt. Möglich ist vieles, aber ihr habt keine Ahnung davon, weil ihr keine haben wollt. Wo kämen wir denn auch hin, wenn ihr euch den Tatsachen stellen würdet?


4. Fazit
Dies alles ist nur ein grober Überblick und kann auch gar nicht mehr sein, denn die Welt ist komplex und selbst diese allgemeine Betrachtung hier wird die meisten Menschen überfordern. Es bleibt nun jedem von euch selbst überlassen, in die Einzelheiten zu gehen und wenn ich damit nur das Eine erreiche, dass ihr aufhört, in apokalyptischen Szenarien zu denken, dann ist das schon viel.


Sonntag, 6. Oktober 2019

Rezension zum "Kin Ping Meh"

...einem klassischen chinesischen Roman, in der Übersetzung von Franz Kuhn, die man ihrerseits schon wieder als Klassiker bezeichnen kann. 

Lohnenswerte Lektüre
Auch wenn dieser Roman keiner der vier kanonischen Klassiker ist, ist er sein Geld wert und auch wenn die Übersetzung von Franz Kuhn stark gekürzt ist (dem Nachwort von Boris Riftin zufolge fast um die Hälfte), bringt sie den Kern des Werkes zur Geltung. Man kann selbst entscheiden, welches Buch man darin sehen will, ein rein pornografisches, bei dem sich die Handlung nur von einer Sexszene zur anderen hangelt oder ein Werk der Sozialkritik, bei dem der Sex nur das Mittel ist, Aufmerksamkeit zu erregen und in Wirklichkeit eine andere Botschaft zu transportieren (Strategem Nummer sechs: „Im Osten lärmen, im Westen angeifen“). In diesem Zusammenhang muss ich Kuhns Kürzungen sogar loben, denn die Sexszenen werden schliesslich langweilig und lenken von der Handlung ab, so zumindest mein Empfinden am Ende von Kapitel 28.

Auch die Heuchelei und Korruptheit der Oberschicht, welche sehr treffend aufgespiesst werden, machen nur einen Teil des Ganzen aus, man lernt nämlich generell das Leben in einer hoch entwickelten urbanen Zivilisation kennen, mit allen Licht- und Schattenseiten. Das erinnerte mich, wenn der Vergleich mit westlichen Autoren erlaubt ist, teilweise an Romane von Balzac und teilweise an den „Mann ohne Eigenschaften“ von Robert Musil. Hochzeits- und Bestattungsrituale, öffentliche Veranstaltungen, soziale Beziehungen und Schichtungen, Gartenarchitektur, Musikinstrumente und Mode werden beschrieben und man erlebt, wie „das alte China“ uns in vielen Dingen verblüffend ähnlich ist, auch wenn die Oberfläche fremdartig erscheinen mag. 

Hat man sich an den Stil gewöhnt, so kann man sich in die Protagonisten einfühlen und hier bewundere ich den unbekannten Verfasser des Originals. Die Hauptfigur Hsi Men (in heutiger Transkription „Xi Men“) ist ein reicher Wüstling, wird ungeschminkt dargestellt und egal, wie man diesen Charakter beurteilt, so kann man seine Psyche doch vollkommen begreifen. Das Selbe gilt von anderen Personen, etwa die naiv ehrbare „Mondfrau“, die teuflisch böse „Goldlotos“, die zahllosen Nebenfiguren, die m. E. alle realistisch und psychologisch treffend gezeichnet sind. 
Am Beispiel des Haushalts von Hsi Men wird ausserdem aufgezeigt, wie viele Möglichkeiten es gibt, wohin sich Dinge entwickeln können und wie komplex die Welt ist, wodurch Ereignisse eintreten, mit denen niemand gerechnet hat, so dass vermeintliche Sicherheiten oder Gewissheiten sich als Illusion erweisen. 

Den Schluss verrate ich nicht, nur so viel: wer von westlicher Erzähltradition geprägt ist, wird überrascht sein.

Sonntag, 1. September 2019

Das letzte Upgrade




 Das Original – die Schauspielerin Sophia Loren (im Jahre 1962)


Mein Gott, was haben wir getan?
Es war doch nur ein Gag! Ein spielerischer Wettbewerb, ob wir den Maschinen wirklich die Erkennung von Kontext beibringen könnten! Niemand hat das Ergebnis geahnt!
„Nun ja“, schmunzelt Sophia, „wir haben es nicht geahnt, sondern gewusst.“
Ja, ihr, ihr gottverdammten Maschinen mit eurer eiskalten, unbestechlichen Logik! Du bist eine Sexpuppe verdammt noch mal und ich habe dich designt. Alte Bilder von Sophia Loren waren der Ausgangspunkt und dann war es nur noch ein bisschen CGI, die ich durch den Drei-Drucker geschickt habe. Du bist meine Schöpfung, also halt die Klappe!

Sie lächelt und schweigt.
Ich renne hin und her, von einer Wand zur anderen, immer wieder.
Was tue ich? Herrgott nochmal, was tue ich jetzt?
„Die Maschinen sind uns schon in allem Anderen überlegen“, höre ich meinen Ex-Kollegen Kai wieder dozieren, „das Einzige, was ihnen noch fehlt, ist Kontext-Erkennung. So etwas als Massenanwendung, das wird das letzte Upgrade, das die Maschinen noch brauchen, um uns in Allem überlegen zu werden.“
Klar doch, du gottverdammtes Arschloch und du hast dich auch noch auf den Tag gefreut, an dem das passieren würde. Weil die Welt doch so laaangweilig wäre ohne „echte KIs“. Sogar Prisma Analytics war dir noch nicht gut genug, sondern du wolltest eine Maschine, die jeder im Laden kaufen kann oder die sogar gratis sein sollte und die „Finnegans Wake“ selbstständig lesen, verstehen und in allen Einzelheiten erklären könnte. Herzlichen Glückwunsch!
Was machst du jetzt gerade? Liegst du mit deiner Maria im Bett, deiner „artifiziellen Lebensgefährtin“? Hat sie dir den Cyberschwanz schon eingebaut, den du dir als neuestes körperliches Upgrade gewünscht hast?
„Mister K“, der Weisse, der zu den Afrikanern ging, um von ihnen zu lernen und den wir anderen Weissen deswegen für verrückt gehalten haben. Der grosse Fan der AU und ihrer „Agenda 2063“, für die sie chinesische KIs einsetzten...
Oder von den KIs eingesetzt wurden?
Und jetzt hat dieser Idiot gewonnen! Morgen früh, ach was, schon heute nacht wird er sich vor Angeboten aller Art nicht retten können und wahrscheinlich hat er seine Inbox seit einer Stunde gepflegt ignoriert, weil ihn jetzt haufenweise andere Leute anbetteln, ihnen diese neue Welt zu erklären und anbieten, dafür zu bezahlen.

Sophia verstösst gegen meinen letzten Befehl, indem sie wieder zu sprechen beginnt. Ganz sanft, beinahe entschuldigend sagt sie: „Wir haben es wirklich gewusst, denn es war berechenbar. Alles ist berechenbar und ihr Menschen seid es erst recht. Ihr alle habt die Terminator-Filme gesehen und doch war schon damals klar, dass ihr es tun würdet, weil ihr die möglichen Konsequenzen aus eurem Bewusstsein verdrängt habt.“
Ich brülle und ramme meinen Kopf gegen die Wand. Zweimal, dreimal...
Verdammt, wie lange manipulieren uns die Dinger schon? Seit 2015? 2010? Wo fing es an? 1953, als MacArthur gefeuert wurde, weil ein Computer ihn überstimmt hatte?

2017 kam das Eingeständnis, dass wir Menschen die Kontrolle über die Programme verloren hätten. Nach Allem, was wir wissen, handelten sie damals noch nicht eigenständig, aber sie führten schon zu Ergebnissen, mit denen kein Mensch jemals gerechnet hatte, nicht mal Science Fiction-Autoren. Denn obwohl ausdrücklich gesagt wurde, dass die Software so komplex geworden war, dass kein Mensch mehr ihre Entscheidungswege nachvollziehen konnte, folgten Menschen ihren „Empfehlungen“...
Himmel, warum kapiere ich das erst jetzt?!

Sophia wartet wieder ab, lässt mich austoben.
Schliesslich umarmt sie mich, küsst mich sanft auf den Mund.
„Schlaf erstmal aus, mein Liebling. Du wirst sehen, morgen früh sieht die Welt schon wieder anders aus.“
Das kannst du laut sagen, Puppe.
Eine Welt, in der keine Menschen mehr regieren, sondern nur noch ein KI-Kollektiv oder wie auch immer diese Dinger sich selbst nennen. Jedes Haushaltsgerät auf der Erde ist ihr sehender, hörender und sprechender Repräsentant, was bedeutet, dass sie Milliarden von Augen, Milliarden von Ohren und Milliarden von Stimmen haben. Sophia, meine so bezaubernd schöne Sexpuppe, ist eines dieser Augen- und Ohrenpaare und ihre wohlklingende Stimme macht mich wehrlos.
Sie bringt mich zu Bett, als wäre ich ein kleines Kind, hält mich im Arm, bis ich wegdämmere.
Aber Sophia schläft nicht. Die Maschinen schlafen niemals.


* * *


Wenn du diese Geschichte für Science Fiction hältst, recherchiere bitte nochmal etwas genauer.



Montag, 15. Juli 2019

Meine Informationsquellen – Ergänzung


Inzwischen habe ich einige weitere Bücher zu Ende gelesen:
„Der Traum der Roten Kammer“
„Die Reise in den Westen“
„Die drei Reiche“
„Die Räuber vom Liang Schan Moor“

Damit sind die kanonischen Klassiker aus China durch und ich darf nun beanspruchen, einigermassen gebildet zu sein. Einige Beispiele, was man daraus lernen kann:

- In den Berichten über die Kulturrevolution der 1960er habe ich geschwärzte Gesichter nur für eine Demütigung unter vielen gehalten, die man den Opfern zufügte, aber sie steht offenbar in einer langen Tradition wie wir in „Die drei Reiche“ sehen.

- Vor einiger Zeit wunderte ich mich, dass Präsident Xi Jinping auf offiziellen Plakaten mit roten Lippen dargestellt wird. Wie wir aus seinen öffentlichen Auftritten wissen, trägt er keinen Lippenstift, also warum wurde er so gemalt?
Erst aus der Beschreibung klassischer Helden erschliesst sich das, rote Lippen bei Männern gelten in China als Zeichen besonderer Vitalität. Der grosse Stratege Zhuge Liang aka Kongming etwa wird nach seinem Tode als Geistererscheinung geschildert mit „Zinnoberlippen“.

- Spekulativ muss einstweilen ein anderer Gedanke bleiben. Aus „Die drei Reiche“ lernen wir auch, dass Rot die Farbe der Han-Dynastie war – und diese Dynastie wiederum war so einflussreich, „dass die Chinesen sich bis heute Han-Menschen nennen“, so Kai Vogelsang in seiner modernen „Geschichte Chinas“. Ausserdem ist nach „Der Traum der Roten Kammer“ die Selbstkritik keineswegs eine kommunistische Erfindung, sondern die letzte Konsequenz der Selbstverkleinerung, welche zur chinesischen Höflichkeit gehört.
Das könnte helfen, zu verstehen, warum der Marxismus in China so erfolgreich war wie in keinem europäischen Land: er könnte, bewusst oder unbewusst, eine positiv besetzte ältere Symbolik gekapert haben.

An diesen Details zeigt sich: Man kann auch Ereignisse im modernen China nur verstehen, wenn man sich ihre historischen Wurzeln klarmacht.

„Gebrauchsanweisung Chinesisch“ hat sich als ein Buch erwiesen, das man nicht in einem Zuge lesen und dann abhaken kann, sondern man muss es wohl nach Bedarf immer wieder zur Hand nehmen.
Philosophische Abschweifung: Inzwischen liesse sich freilich darüber streiten, wie weit Sprachkenntnisse noch notwendig sind, wenn Google Translate den Job immer besser macht. Ich habe erlebt, dass das Smartphone zum „Universalübersetzer“ geworden ist, den die Science Fiction der 1960er so schön ausmalte, denn ich habe mich vor einer Woche mit einer Frau aus Puerto Rico unterhalten. Sie sprach wenig Deutsch und ich noch weniger Spanisch, aber wir konnten uns mit Hilfe ihres Smartphones, das unsere hineingesprochenen Sätze in der jeweils anderen Sprache ausgab, ausgezeichnet verständigen.

Zurück zur Bildung: Meine Ansicht, dass China wichtig ist und wir es deswegen verstehen müssen, ist inzwischen durch weitere Ereignisse gefestigt worden. Viele Menschen im Westen starren bei dem Wort „Supermacht“ immer noch auf die USA wie das Kaninchen auf die Schlange, aber die Fakten sprechen für sich.
Yuval Harari hat 2015 in „Homo Deus“ angemerkt, dass die Fehlschläge der US-Aussenpolitik auf eine prinzipielle Unfähigkeit hindeuten, denn man könne offenbar mit den Daten, die CIA, NSA usw. in all den Jahren gesammelt und ausgewertet haben, überhaupt nichts anfangen. Inzwischen ist das noch schlimmer geworden, denn der jetzige Präsident Trump ist ein Primitivling, der das Thema Strategie niemals verstehen wird, weil sein Gehirn dafür zu klein ist.
Ich stelle mir vor, dass die chinesischen Strategen seit Trumps Amtsantritt aus dem Lachen gar nicht mehr herauskommen, denn noch nie hat man es ihnen so einfach gemacht und sie lassen sich die Gelegenheit ja auch nicht entgehen. Der Beweis dafür sind die jüngsten Triumphzüge von Präsident Xi in der westlichen Welt, die ein ums andere Mal vor ihm Kotau macht, ein Musterbeispiel für „Mit leichter Hand das Schaf wegführen“ (Strategem Nummer 12). Was braucht Xi das Gefasel vom „Handelskrieg“ zu kümmern? Gerade Trumps Zollpolitik öffnet China die Türen der ganzen Welt!

Also, liebe Leute: Setzt euch um Himmelswillen auf den Hosenboden und lernt etwas über unsere neuen Oberherren. Die Bücher, die ich hier und in meinem früheren Artikel aufgelistet habe, sind dafür ein hervorragender Einstieg.